Piller CPM300/360 Critical Power Module: USV mit Double Conversion

Die Topologie des Piller Critical Power Module (CPM) wurde entwickelt, um eine optimale Leistung in Kombination mit allen vom modernen Rechenzentrum geforderten Betriebsmerkmalen zu liefern. Das Modul verfügt über einen eigenen Energiespeicher mit ausreichender garantierter Kapazität für den weichen Übergang zum Standby-Generatoren-Betrieb. Das CPM kann in bis zu vier verschiedenen Modi betrieben werden und bietet ein perfektes Gleichgewicht zwischen dem erforderlichen Schutzniveau und der elektrischen Effizienz.

  • 300/360kW Module, skalierbar bis zu 2400/2880kW
  • Wirkungsgrad über 96% bei 25% Last (IEC 62040-3)
  • Kein Batterierisiko, kein Batteriewechsel
  • Sehr leise im Betrieb
  • Erweiterte Anschlussmöglichkeiten
  • Ideal für eine schnelle Bereitstellung

Der Energiespeicher befindet sich im Modul und ist so konzipiert, dass er extrem verlustarm arbeitet. Bei der Entwicklung vom CPM wurde der Fokus auf Gesamtbetriebskosten, schneller Implementierung und Wartungsfreundlichkeit gelegt.

Kosten über den gesamten Lebenszyklus:

Hochverfügbarkeits-Design:

Schnelle Bereitstellung:

Mehrere Betriebsarten

Das CPM ist in der Lage, in einer Reihe von verschiedenen Betriebsarten zu arbeiten, um den besten wirtschaftlichen Betrieb in Kombination mit einem vollständigen Lastschutz zu gewährleisten. Im Normalmodus arbeitet das CPM im Double Conversion Mode (VFI), bei sehr hohen Wirkungsgraden im gesamten Lastbereich. Wenn die Eigenschaften der Eingangsversorgung dies zulassen, kann die IEC-Version so eingestellt werden, dass sie automatisch im VI-Modus (Spannungsanpassung) arbeitet, um noch höhere Wirkungsgrade zu erreichen, oder das IEC und UL CPM kann so eingestellt werden, dass der VFD-Modus (ECO-Modus) ausgewählt wird, in dem die Wirkungsgrade 99% erreichen können.

Bei mehreren parallel geschalteten Modulen kann auch der Enhanced Redundancy Mode (ERM) aufgerufen werden. Im ERM-Betriebsmodus ermittelt das System die Mindestanzahl von Modulen, die zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Ausfallsicherheit notwendig sind, und setzt die anderen Einheiten in den aktiven Standby-Modus, um die Systemeffizienz zu maximieren.



Optimierte Effizienz

Das CPM kann so eingestellt werden, dass es in verschiedenen Modi arbeitet oder je nach Qualität der Eingangsversorgung automatisch zwischen den Modi wechselt, um eine vorgegebene Ausgangsqualität aufrechtzuerhalten.


AC-AC-Wirkungsgrad des CPM gemessen nach IEC 62040-3-3

Die höchste Betriebseffizienz wird im VFD-Modus erreicht, in dem der Wirkungsgrad bei angeschlossenem Energiespeicher über 98% liegen kann. Ein ähnliches Niveau kann im VI-Mode erreicht werden. In allen Lastbereichen und in allen Betriebsarten ist der Wirkungsgrad wesentlich höher als bei jeder anderen USV mit eingebautem kinetischem Energiespeicher.

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Standardfunktionen

  • Vielfache Betriebsmodi
  • 100kA Kurzschlussfestigkeit
  • Bis zu 99% Effizienz
  • Lüfter mit variabler Drehzahl
  • 12,1-Zoll WXGA-Touchpanel
  • Parallelbetrieb bis zu 8 Einheiten
  • Sichere webbasierte App-Überwachung
  • Kabeleinführung von oben und unten
  • Enhanced Redundancy Mode
  • Eingangsleistungsfaktor > 0,99
  • Lastleistungsfaktorbereich von 0 induktiv bis 0,9 kapazitiv, ohne Leistungsreduzierung
  • kinetischer Energiespeicher POWERBRIDGE™ PB6+
  • Nach UL 1778 zugelassen (nur UL-Version)
  • Duale Netzeinspeisung möglich
  • EMC-Klasse C3 nach IEC 62040-2
  • FCC Part 15J-Konformität (nur UL-Version)
  • SD-Karte für Langzeitdatenspeicherung

Optionale Funktionen

Das CPM kann vormontiert und getestet auf einem Grundrahmen geliefert werden, wodurch eine sofortige Installation und der Anschluss innerhalb eines Gebäudes mit minimalem Aufwand und in kurzer Zeit möglich ist.

Alternativ kann das CPM-Modul im Container zusammen mit anderen Modulen und Schaltanlagen geliefert werden, die für den Einsatz in Einrichtungen bereit sind, in denen die M&E-Infrastruktur ganz oder teilweise extern untergebracht sein muss.

Wartung

Das Piller Critical Power Module ist für minimale Serviceinterventionen bei der jährlichen Wartung ausgelegt. Invasive und riskante Batterieautonomie-Tests sind nicht erforderlich. Damit entfällt das Messen und Analysieren von Batteriedaten, deren Auswertung bestenfalls spekulativ ist. Eine einfache jährliche Inspektion mit Austausch von Verbrauchsmaterialien hält das CPM in einem ordnungsgemäßen Betriebszustand und gibt dem Kunden Sicherheit. Jeder Kunde erhält einen detaillierten Bericht über den Zustand der Anlage und über die von der USV seit dem letzten Bericht aufgezeichneten Events. Die periodische Überholung (typischerweise nach 10 Jahren) ist ebenfalls unkompliziert und kann einfach und schnell vor Ort durchgeführt werden.